Wilhelmshaven - Gorch-Fock-Marathon am 18. Mai 2008

Samstag war es nur am Regnen.

Schön hier, am Wasser.

Marine-Museum, leider noch zu.

 

Trainingslauf am Samstag.

 

Wir sind schon am Freitag nach Wilhelmshaven gereist und sind bei schönem Wetter in der Fußgängerzone ein wenig Bummeln gewesen. Am Samstag war dann Regen angesagt. Dunkle Wolken am Himmel und es war kalt. Wir sind trotzdem Richtung Wasser gefahren und dann am Wasser entlang noch eine lockere Runde gelaufen. Das hat schon Spaß gemacht. Kaum waren wir wieder am Auto, fing es auch schon an zu regnen. Glück gehabt.

 

Ja, es macht Spass.

Nachmittags sind wir dann zum Gorch-Fock-Haus gefahren. Die Startunterlagen abholen. Da herrschte eine ganz gemütliche Atmosphäre. Draußen war eine kleine Messe aufgebaut, es gab zu Essen und zu Trinken. Das Abholen der Startunterlagen ging Ruck Zuck. Die freundlichen Helfer waren auf die Frage: "Wie und wo wird der Chip zur Zeitmessung angebracht?" gut vorbereitet und mussten nur auf ein Plakat an der Wand deuten.

 

 

Startnummernausgabe.

1073 + 1072

Finisher-Shirt

Heute lauf ich Bestzeit (meine pers. Bestzeit)

So sehen Sieger aus. ;)

Ganz besonders positiv war die Pastaparty. Für 5,00 EUR gab es Essen satt. Nudeln und Tortellini mit drei verschiedenen Soßen und frische Salate. Lecker! Dazu wurde man mit Livemusik unterhalten. Das war ein echter Hit! Dann sind wir wieder ins Hotel haben die Füße hochgelegt.

Mir schmeckts...

Richtig schön hier.

Jetzt wird es ernst.

Am Sonntag Morgen schien dann wieder die Sonne. Es war nur leicht bewölkt und so um die 14 Grad - kühl -. Genau richtiges Laufwetter. Vor den Großen waren die Kleinen dran. Pampers-, Bambini- und Schülerläufe wurden ab 9.00 Uhr gestartet. Dann konnten wir noch den Start der 10-km-Läufer beobachten, bis wir - die Halbmarathonis - dran waren. Heute sollte es meiner bisherigen Bestzeit von 1:54 Std. an den Kragen gehen. Wir haben uns ziemlich weit vorne einsortiert und dann ging es auch schon los.

Wir sind bereit.

Noch 5 min.

Oje, das wird schnell.

Meine zwei Seiten des Gorch-Fock-(Halb-)Marathons:

Die Strecke: Eine richtig schöne Strecke. Erst durch die Stadt und dann immer Richtung Banter See und zum Südstrand, bis rauf in den Marinestützpunkt. Landschaftlich richtig schön. Es gab sehr viel zu sehen. Es war schon ein Erlebnis, am Wasser entlang zu laufen. Auch die Zuschauer haben für gute Laune gesorgt. Die lange Strecke rauf zum Wendepunkt im Marinestützpunkt war schon seeehr lang. Aber es war sehr interessant, weil viele Schiffe vor Anker lagen. Auch die Verpflegung war sehr gut. Von den freundlichen Helfern wurden Getränke und Obst angereicht. Das einzige was mir nicht gefallen hat, waren die Plastikbecher. Das Wetter war einfach toll. Es war nicht zu warm. Stellenweise war es sehr windig, aber das war schon in Ordnung. Interessant wurde es auch, als der Ruf von hinten kam: Halbmarathonis rechts halten. Die ersten Marathonis kommen. Da sind schon einige Flitzer an uns vorbeigezogen.

Hartes Tempo...für mich.

 

Meine Verfassung: Eigentlich war ich ganz zuversichtlich, dass ein neuer persönlicher Rekord möglich ist (nach dem sehr schnellen Airport-Run in Langenhagen). Wie in Langenhagen habe ich mich auch dieses Mal wieder warm gemacht (hab ich jedenfalls gedacht).  Aber ich habe mich wohl nur auf normale Körpertemperatur gebracht und nicht auf Leistungs-Betriebstemperatur. Emil war mein Pacemaker. Und er hat Pace gemacht. Von Anfang an hatte ich schwer zu kämpfen um mitzuhalten. Da war es wieder: Mein lautes Atmen (Emil: Keuchen). Das Tempo das Emil angeschlagen hat, war an diesem Tag schon das äußerste was ging. Immer wieder hat er mit mir gemeckert ich soll dran bleiben. Was mir auch Schwierigkeiten gemacht hat: Bei dem Tempo konnte ich aus diesen Plastikbechern überhaupt nicht richtig trinken. Bei der 3. Getränkestelle hatte ich dann hinter Emil hergerufen (weil er schon wieder weit vorne war), dass ich erst einmal langsamer mache um anständig zu trinken. Da wäre Emil fasst ausgeflippt. Nur gut, dass die Strecke so viel schöne Ausblicke geboten hat. Damit habe ich mich immer wieder von der extremen Anstrengung abgelenkt. Bis ca. 3 km vor dem Ziel sind wir zusammengeblieben. Er hatte mir schon gesagt, dass es wohl knapp wird mit einer Bestzeit. Er ist dann abgezogen und ich habe noch einmal alle restlichen Kräfte mobilisiert, um zumindest das Tempo zu halten. Dafür wurde ich dann mit einem tollen Zieleinlauf belohnt.

 

Keuch, keuch...

Es hat sich gelohnt. :)

Wir haben FERTIG.

Locker war es.

Für eine persönliche Bestzeit hat es dann gereicht: 1:51:09 zeigte die Uhr an. Emil stand hinter der Ziellinie und hat gewartet. Man war ich da froh, dass sich die Plackerei gelohnt hat. Das war schon ein schweres Stück Arbeit.

 

Die Veranstaltung kann sich sehen lassen. Es hat alles gestimmt. Die Atmosphäre, die Strecke, die Verpflegung und die Stimmung.

 

Sabine,,,,,,,

Und wieder eine mehr...