Bad Pyrmont -Landschaftshalbmarathon

am 25. Juli 2009

 

 

Wir haben uns – mit Steffi an Bord – um 11.00 Uhr Richtung Bad Pyrmont auf den Weg gemacht. Steffi und ich gespannt darauf, wie es heute wohl laufen wird. Emil ganz traurig, dass er selbst heute nicht laufen kann. Verletzungsbedingt musste er seinen 20. Marathon heute absagen.

Wir sind gut durchgekommen und waren rechtzeitig da, um nach dem Abholen der Startunterlagen den Start der Marathonis mitzuerleben.

 

 

 

 

 

Wir sind gut durchgekommen und waren rechtzeitig da, um nach dem Abholen der Startunterlagen den Start der Marathonis mitzuerleben. Um 13.00 Uhr sind sie bei Sonnenschein auf die Strecke geschickt worden. Nur drei Minuten später sah es dann ganz anders aus. Ein starker Regenschauer macht es etwas ungemütlich. Die Temperaturen sind mit etwas unter 20 Grad optimal fürs Laufen. Letztes Jahr hatten wir 30 Grad im Schatten. Es kann heute zwischendurch nur etwas feucht werden.

Nachdem Steffis Bruder auch noch eingetroffen ist, haben wir uns erst einmal warm gemacht und ganz plötzlich war es schon fast Zeit für den Start. Ich wollte heute die Strecke unter 2 Stunden laufen und habe mich etwas weiter vorne einsortiert. Pünktlich zur Startzeit kam dann die Durchsage, dass wegen sehr vieler Nachmeldungen sich der Start um ca. 10 Minuten verzögern wird. Dann endlich ging es los. Emil war als Fotograf an der Strecke und hat noch schnell Startfotos geschossen.

 

 

 

 

 

 

Schon bald ging es in Serpentinen bergauf. Man da hab ich noch gedacht, meine Beine sind aus Blei. Da hieß es erst einmal durchpusten und richtig warm werden. Aber nach den ersten Serpentinen lief es wie geschmiert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Untergrund war stellenweise schon extrem matschig. So stelle ich mir einen Crosslauf vor. Dann habe ich den Turbo gestartet und bin zügig und gleichmäßig die Berge rauf. Ich musste mich schon sehr konzentrieren, um bei dem schwierigen Boden heile voranzukommen. Aber es hat mir Spaß gemacht. Schnell war der erste Verpflegungsposten passiert und der zweite Verpflegungsposten war auch erreicht (ca. km 7,5). Hier habe ich mich noch einmal ordentlich gestärkt, um den nächsten steilen Anstieg in Angriff zu nehmen. Es ging rauf bis zum höchsten Punkt der Strecke. Ich war schon erstaunt, dass mir die Anstiege gar nicht so viel ausgemacht haben. Und es hat mir immer noch Spaß gemacht. Die Strecke durch den Wald und immer wieder die Ausblicke auf die umliegende Landschaft sind einfach zu schön. Ich habe es richtig genossen. Schon war ich bei dem Schild angelangt: Noch 10 km bis zum Ziel. Meine Uhr hat genau 1 Stunde angezeigt. Unter 2 Stunden Endzeit sollte wohl klappen. Endlich ging es jetzt auch mal bergab. Da hab ich richtig Gas gegeben. Zwischendurch prasselte noch ein heftiger Regenschauer auf uns hernieder. Den hab ich richtig genossen. Da wurde man einmal durchgespült und war wieder frisch für den Rest der Strecke. Hier gab es auch ein paar Déjà-vu-Momente. Ich habe die Kurve gleich wiedererkannt, aus der Emil letztes Jahr fast herausgetragen wurde. Auch hat bei einem Streckenabschnitt nach jeder Kurve die nächste Kurve wie die vorherige Kurve ausgesehen. Im Eiltempo ging es dem Ziel entgegen. Schwierig war noch einmal der Anstieg bei km 15 bis 17. Hier war es ganz besonders matschig und rutschig. Aber auch das lief wie geschmiert. Mein Blick auf die Uhr hat mich in Hochstimmung versetzt. Die Zeit wird gut. Und so bin ich dann Richtung Ziel geflogen. Vorbei an Emil, der am Hyligen Born stand und fotografiert hat.

 

 

 

 

ZIELEINLAUF

 

 

 

 

Bei 1:50:12 Std. bin ich vor Freude strahlend über die Ziellinie gelaufen. Mit einer so guten Zeit hatte ich nicht gerechnet. Man bin ich Stolz.
Der Lauf war richtig gut und hat Spaß gemacht. Die Organisation war perfekt. Die Verpflegung war sehr gut. Die Helfer waren alle mit Spaß dabei – trotz des manchmal sehr feuchten Wetters -. Die Atmosphäre in Bad Pyrmont ist richtig gemütlich. Im nächsten Jahr werden wir wohl wieder dabei sein.
Sabine