Nie wieder Marathon…
------>Köln-Start-Ziel Gebiet in pdf

 

5.10.2007 Wir machten uns früh genug mit dem Auto auf nach Köln. Da wir ein sehr gutes NAVI hatten, fuhren wir problemlos um die Staus in und um Köln herum. Am Hotel angekommen, erfuhren wir, dass wir erst um 15.00 Uhr einchecken konnten.  Auto abgestellt und zur Sportmesse gelaufen. Ca. 2 Km vom Hotel entfernt, also gut zu Fuß zu erreichen. Leider war die Ausschilderung schlecht, gefunden haben wir die Messe aber trotzdem.

 

Auf zur Kölnmesse...
Hier sind wir richtig.
Startnummernausgabe

Die Abholung der Startnummer war kein Problem und der Beutel war vollgestopft mit all möglichen Sachen. Getränke, Bierglas, Massageöl und, und…
Die Messe war auf 2 Stockwerken verteilt und richtig gut für Schnäppchenjäger. Als ich schon einiges gekauft hatte, mussten wir los, sonst hätten wir kein Geld mehr gehabt. ;D

Jep, es hat alles geklappt.

Zurück zum Hotel und Sachen für den Erich-Tomzig-Panoramalauf/Ford Diabetes-Walk am Samstag,  den 6.10. bereitgelegt.

Sabines Ausbeute bei der Messe... :D

 

Schild ist fertig, so sollte ich sie bei den vielen Zuschauer sehen.

Der Marathon kann kommen.

 

Alles passt.

6.10.2007 Nach einem sehr guten Frühstück ging es zu Fuß zum Erich-Tomzig-Panoramalauf/Ford Diabetes-Walk, der um 12.00 Uhr startete.

Bilder hier---->

Im Hintergrund die Halbmarathonies.

7.10.2007 Als wir zum Frühstück gingen, waren die Halben gerade auf dem Weg zum Start. Da meine Frau leider aus gesundheitlichen Gründen nicht den Halbmarathon laufen konnte, hatte sie jetzt auch viel Zeit.

 

Noch ca eine dreiviertel Stunde bis zum Start.

Das Ziel auf der anderen Seite.

 

 

 

Der Start

 

Sabine im Startbereich.

 

 

Wie immer, schnell noch mal auf Toilette.

 

 

 

Ok, es kann losgehen...

Einchecken in den Orangenen Block.

 

So sieht man sich wieder... :D

 

Bei knapp 20 Grad und strahlend blauem Himmel erfolgte um 11:30 Uhr der Start. Es dauerte noch fast 10 Minuten bis auch ich die Startlinie überlaufen konnte. Ich wollte einen schönen, ruhigen Marathon laufen…wollte…

Zunächst ging es über die Deutzer Brücke auf die andere Rheinseite und dann kreuz und quer durch die Innenstadt. Bei Km 2 traf ich auch schon Sabine. Ich hielt mich nicht lange auf und lief gleich weiter.

...und weg bin ich.

 

Bei Km 12 treff ich Sabine wieder.

 

Ich dachte, ich habe sie verpasst.

lächeln geht noch...

Durch die relativ enge Laufstrecke ist es auf den ersten 5-10 Kilometern recht drängelig. Das Überholen ist recht mühsam und ein gleichmäßiges Laufen in einem Tempo selten möglich. Leider kamen da auch noch die Schulstaffel und Karnevalstaffel dazu. So wurden die ersten Kilometer ein reines ausweichen und überholen. Ich hatte schon mehr Spaß…

 

und weg...

 

Bei Km 20

Leider war das ganze auch Kraftaufwendig und die Straßen von Köln waren alle so uneben und krumm, so dass ich bei Km 17 starke Schmerzen in den Fußgelenken bekam. Bei km 20 sollte ich Sabine wieder treffen, so war es abgemacht. Und so war es dann auch.

 

Ich bin bedient...

Leider fühlte ich mich als hätte ich schon 40 km in den Beinen, von den Fußgelenken ganz abzusehen. Hier wusste ich: Das wird hart – nix mit genießen. :(

 

 

Ganz gut ist, dass einem zwischen km 20 und 24,5 bzw. zwischen km 30,5 und 35 auf der anderen Straßenseite die Läufer entgegenkommen, die ein paar Kilometer voraus sind. Besser ist allerdings, wenn man auf der anderen Seite läuft und man weiß, dass die Läufer noch die Strecke, die man schon gelaufen ist, auch noch laufen müssen. ;D

 

 

Leider besitze ich keinen Schweinehund, sondern nur ein Schweinedackel, und so laufe ich weiter und weiter und weiter…

 

...und weiter...

 

Es waren bei dem wunderbaren Wetter an einigen Punkten viele Zuschauer am Straßenrand, allerdings sprang bei mir der Stimmungs-Marathon-Funke nicht über. Viele der Zuschauer betrachten auch den Marathon im Ruhigen. Ich hatte auch schon bessere Stimmung erlebt. Dazu kommt noch, dass es mit mir immer weiter bergab ging. Und immer wieder ausweichen der Staffelläufer halte ich für eine Fehlplanung und bereitet nach 30 km Frust. Bei km 32 treffe ich noch mal Sabine und halte mich ein wenig länger auf. Ich bin fertig und würde am liebsten aufhören.

 

Km 32

 

Nur ein Wort: FERTIG

 

 

 

 

… –  hinein in die Kölner Einkaufstraße, die Hohe Straße. Wir machen einen Schlenker in die Altstadt und können in den engen Sträßchen etwas drängeln, ähhh durchatmen mein ich. ;D

Es ist nicht mehr weit.

...es ging mir schon mal besser. :D

Nicht den Spaß verlieren

 

In 2 Wochen noch mal in Magdeburg - LOL

 

 

Mancher Marathoni lässt sich jetzt deutlich hängen und gibt dem Schweinehund nach. Hier ca. 2 Km vor dem Ziel treffe ich noch mal Sabine. Ich bleibe bei ihr stehen, verschnaufe, fluche und laufe dann weiter.  Endlich tauchen die Türme des Doms auf. Die Hohe Straße ist nicht ganz so belebt, wie manes vielleicht erwartet hatte, dafür stehen die Zuschauer vor dem Dom (km 40) wieder dicht gedrängt.

 

 

...gleich am Dom vorbei.

 

 

 

Kurz hinter dem Dom dann die wohl meistgehasste Passage der Strecke. Schön anzusehen, aber äußerst schlecht zu laufen ist das Kopfsteinpflaster der nun folgenden Meter. Hier in Köln erwartet mich nun wieder der Aufstieg zur Deutzer Brücke und dann zum Ziel.

 

 

Es ist anstrengend und es macht keinen Spaß mehr. Der Zieleinlauf in Köln ist - naja, so finde ich, nicht gerade schön und so trabe ich über die Ziellinie in einer Zeit von 4:07:33.

 

Endlich geschafft.

 

 

Geschafft.

Das war hart.

Jetzt nur noch die Füße hoch. :D

Hundert Meter hinter dem Ziel gibt es eine schöne Medaille und die Verpflegung nach dem Rennen läßt  keine Wünsche offen.
Es war nicht mein Rennen und es gibt viele Faktoren warum es so war. Für mich ist auf jedenfall klar: “Nie wieder Köln.“
Ich habe jetzt schon Angst vor Magdeburg, wo ich in zwei Wochen laufen will. Ich hoffe, dass ich doch noch einen guten Saisonabschluss für dieses Jahr hinbekomme.

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